heute habe ich meine letzte zwischenprüfung geschrieben. da wir die letzte zeit wie doof darür gelernt haben, ist natürlich nicht viel anderes geworden. jetzt, da alles vorbei ist, wissen wir, dass das übertrieben war ...
also jetzt - nach den zwischenprüfungen - mal wieder eine zusammenfassung ...
mein mantel
... ist fertig, und abgeholt, und toll X) ... und auf dem weg zur dongmenlu habe ich gleich mal den praxistest gemacht, warum man nicht über frisch betonierten boden laufen sollte ... is glatt, ne ... zum glück aber - außer, dass ich eine etage tiefer saß - nix passiert ...
kalligraphie-unterricht
durch unseren ausflug nach beijing habe ich die erste stunde kalligraphieunterricht verpasst. aber inzwischen war ich schon zweimal dort.
wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann hat der lehrer die gesamten kalligraphien für die tongji geschrieben, wie zum beispiel auf schildern und so weiter.
der unterricht ist reinweg für ausländische studenten. und der lehrer denkt anscheinend, dass wir gar nichts verstehen - er "redet" immer nur in einer "hm hmmm"-sprache und zeigt dann auf irgendwas etc., irgendwie niedlich X)
der unterricht kostet 15yuan (gesamt) und wir bekommen quasi alles gestellt, das heißt pinsel, hefte und tusche. außerdem hat jeder eine vorlage schriftzeichen zum abschreiben bekommen. wie schon erwähnt spricht der lehrer nicht viel X) , sondern wir schreiben die zeichen ab und er kommt ab und zu mal rum und schaut, was wir fabriziert haben. wenn wir irgendws gar nicht hin bekommen, dass schreibt er auch mal selbst was vor - total fasizinierend, da zu zuschauen.
das letzte mal hat er richtiggehend aufgedreht. da hat er dann gegen ende der stunde wirklich mal ein bisschen was erzählt und ganz viele zeichen in kursivschrift in domis heft geschrieben und uns die unterschiede gezeigt. echt kaum zu glauben, dass es bei kursivschrift so viele regeln gibt - da erkennt man im prinzip kaum noch, dass es sich überhaupt um schriftzeichen handelt ...
昨天,今天,明天 - time passage
nachdem wir eigentlich zu einer geburtstagsparty eingeladen waren, die dann aber ausgefallen ist, sind sabrina und ich schließlich einfach so weg gegangen - und zwar zu einer bar namens time passage (der chinesische name heit wörtlich 'gestern, heute, morgen' [zuotian, jintian, mingtian]). es ist echt ein wunder, dass wir dort angekommen sind. im reiseführer (daher hatten wir den tipp ...) stand ja schon was von unscheinbar und unauffällig - aber das war noch untertrieben. diese bar tarnt sich geradezu ... mitten in einem compound, wo man einfach nur denkt, sich verlaufen zu haben und wo es zusammenfassend nix gibt (außer hochhäusern mit mauern außern rum und wachmännern in den eingängen, und ein paar teuren autos). der bar versteckt sich hinter einem tennisclub. der einzige hinweis darauf war eine tafel, auf die mit kreide time passage geschrieben war. und wir sind direkt darauf zu gelaufen und haben dass sofort gefunden. ich kann es echt kaum glauben ...
die bar an sich ist winzig und über voll mit bildern und tibetischem kitsch. der grund warum wir dahin wollten: life musik :D
als wir angekommen sind, hat eine zierliche frau mit einer blues-stimme zu musik vom laptop gesungen (hat total an karaoke erinnert) - und das sehr lange ohne eine einzige pause.
danach kam noch eine band (ich glaube, die sind dort hausband, weiß aber nicht, wie sie heißen ...), die aus 3 mann bestand, be-gitarre, konzertgitarre und bass. sie haben einen mix aus englischen, chinesischen und eigenen sachen gespielt, wirklich richtig gut :)
mal wieder ein sonnabend-ausflug nach shanghai: jadebuddhatempel und century park
der jadebuddhatempel heißt richtig 玉佛寺 [yufosi] und ist berühmt für seinen jadebuddha X) . dass er zu den typischen und berühmten shanghaier sehenswürdigkeiten gehört, merkt man schon an der hohen dichte an westlern und reisegruppen. und daran, dass tempel und jadebuddha extra abkassiert werden (erst 20yuan und dann nochmal 10yuan). und an den x wieviel souvenirshops auf dem tempelgelände (man merkt deutlich, dass wir wieder in shanghai unterwegs sind ;) ). zusammenfassend würde ich sagen, es gibt schönere tempel, da der jadebuddhatemplen schlicht und ergreifend überlaufen ist. vielleicht söllte man aber auch einfach nicht sonnabends zu so einer berühmten sehenswürdigkeit gehen.
der century park befindet sich in pudong. leider muss man eintritt bezahlen, aber nur 10yuan, dabei ist der park wirklich riesig.
sabrina und ich haben uns nach reiflicher überlegung ("oh mein gott, guck mal, was die hier haben!!" - "wollen wir lieber das nehmen" - "warum nicht ...") dazu entschieden, statt einem tandem ein rentnerrad auszuleihen (da fahren wie bei einem tandem 2 leute fahrrad, aber sitzen nicht hinter einander, sondern neben einander, außerdem gibt es eine dach X) ; wie es wirklich heißt, weiß ich nicht, rentnerrad ist meine grobe übersetzung von dem, was da auf chinesisch stand ...). mit 80yuan pro stunde war das zwar ganz schön teuer, aber das war uns der spaß wert! im übrigen sind viele chinesen mit sowas unterwegs gewesen, aber da wir anscheinend die einzigen westler in so einem fahrzeug waren, hatten wir mal wieder alle blicke sicher ... den vogel haben wir abgeschoßen, als wir beim ersten schlauch, der über den weg lag, nicht genug anlauf hatten und aussteigen mussten, um das rad da irgendwie drüber zu hieven (plus diverse wendemanöver, weil der weg zu eng für das breite teil war oder es durch irgendwelche brücken einfach nicht weiter ging). ich denke, den centurypark an sich kann man wirklich nur mit einem fahrrad erkunden, da sich die anlage sehr weit ausdehnt. in der einen stunde haben wir eine runde rings rum geschafft, ohne großartig anzuhalten. es gibt viele flüße und seen (wie man vielleicht schon von anderen beschreibungen gemerkt hat, sind wasseranlagen in china sehr beliebt), viiiile grünflächen (zur abwechslung mal nicht gesperrt) und noch verschiedene themenbereiche. zum beispiel einen kleinen vergnügungspark mit einigen karrussels, einen sportplatz oder einen weg an dem alle büsche die form von musikinstrumenten und sportarten haben :) .
in dem park waren auch wieder extrem viele brautpaare um phozos zu machen.
abends sind wir mit karo und monika noch zur nanjing xilu gefahren, um ein weiteres vegetarisches restaurant auszutesten. wir waren im gongdelin, kann ich aber nicht unbedingt empfehlen ...
bewerbung schreiben auf chinesisch
别提了! grausam ... da gibt es das ganze riesige internet und keine einzige information, wie man das briefe auf chinesisch schreibt ... nur so leute, die meinen, dass bewerben auf chinesisch zu schwer ist, und sie doch lieber englisch schreiben. oder leute mit dem gleichen problem, denen nie jemand geantwortet hat ... vorlagen für einen lebenslauf haben wir zum glück von tan-laoshi bekommen - aber für ein anschreiben hatte ich nix. zum glück hat mir marcia geholfen. sie war so lieb, mir eine vorlage zu schreiben ...
kultur-unterricht
inwischen hat auch der kultur unterricht angefangen, unsere zweite pflichtveranstaltung von zwickau aus. dieser unterricht findet auf deutsch statt und ist richtig interessant. insgesamt 4mal, davon haben wir inzwischen 3mal rum. nächste woche machen wir dann ein rollenspiel als abschlusstest :S
sportfest
da bei der internationalen schule das wort 'schule' groß geschrieben wird, gibt es also auch ein sportfest für die internationalen studenten - mit so lustigen sportarten wie dreibeinlauf, seilziehen, seilspringen etc. ...
von sabrina habe ich mich breitschlagen lassen, mit ihr beim dreibeinlauf und bei so was ähnlichem, wo 2 leute mit dem rücken zueinander laufen mit einem volleyball zwischen sich ... nur leider konnte sabrina dann doch nicht, weil sie ein vorstellungsgespräch hatte.
ich bin trotzdem hin gegangen. treffen mit unserer lehrerin war eigentlich mittags vor der mao-statue, aber selbst verständlich war mal wieder so gut wie keiner da. und auch am sportplatz war von unsererm kurs kaum eine spur. also hat die lehrerin mal wieder das handy gezückt und leute, die sich für das sportfest angemeldet haben, angerufen ... und ich sollte ihr dabei helfen ... ich war echt froh, dass ich niemanden erreicht habe ...
nach und nach sind dann auch ein paar leute eingetrudelt, als das sportfest schon begonnen hatte.
die ertse disziplin war seilziehen. da bin ich noch drum herum gekommen.
danach dreibeinlauf. bei der ersten runde konnte ich noch photographieren, aber dann war es das mit gemütlichem rumstehen, dann hat die lehrerin uns so lange gebetelt, bis ich also mit hanife mit zusammengebundenen beinen an der startlinie stand ... nach dem in den ersten paar durchgängen immer deutsche ganz hinten waren und möglichst noch hingefallen sind, haben wir beschlossen, dass wir zwar nicht gewinnen werden, aber definitiv nicht auf dem boden landen werden ... wir haben herausgefunden, dass dreibeinlauf einfach kein deutscher spor ist X) (übrigens sind wir im hinteren mittelfeld angekommen ;) )
dann in der nächsten disziplin waren wir auch wieder mit von der partie. ich habe allerdings keine ahnung, wie das heißt, da ich das in deutschland noch nicht gesehen habe. diesmal standen wir mit dem rücken zueinander und hatten die arme eingehakt und dabei klemmte ein volleyball zwischen uns. diese sportart ist noch viel weniger für deutsche geschaffen X)
sportart nummer 4 war der 100m-lauf, mit mir als photographen *puh*, ich glaube hier wurde mal wieder die anmeldung berücksichtigt, oder wie auch immer ...
dann gab es noch seilspringen - 1min und theoretisch hätte man die durchschläge zählen müssen, aber das hat keiner wirklich gemacht (ich auch nicht - war wieder mit am start ...). es gab auch vorher keine erklärung ...
als letzte halbwegs 'organisierte' 'sportart' folgte seilspringen mit langem seil. das bedeutet nix anderes, als das 2 springseile zusammengebunden werden, 2 leute drehen und alle anderen versuchen durchzulaufen. ein paar verrückte japaner haben das sogar mit 2 seilen in entgegengesetzter richtung gleichzeitig hinbekommen *respekt*.
dann ist alles etwas ducheinander geraten. es gab noch hullahoop-reifen, ein gleichgewichtsspiel etc.
generell gab es nie sowas wie gewinner oder verlierer, alles just for fun ...
an den sportarten haben sich auch die lehrer beteiligt, sogar jemand hohes aus der verwaltung dr internationalen schule (weiß nicht, welche position er konkret inne hat).
im ganzen hat das sportfest ca. 2 stunden gedauert, dann war mit einem mal schluss.
'the house of jazz and blues' - und wie daraus 'blue frog' wurde
da mal wieder freitag war, wollten wir mal wieder ausgehen, möglichst eine bar mit life-musik. und da shanghai für jazz berühmt ist, wollten wir also eine jazz-bar suchen.
auf diese weise sind wir auf das 'house of jazz and blues' gekommen - das steht in jedem reiseführer und überall im internet und und alle empfehlen es und jubeln es in den himmel hoch.
also haben wir mit jinji (unsere parallelklasse) und anja von der donghua ausgemacht, dort hinzugehen.
im endeffekt haben wir eine stunde lang gesucht, sind die gesamte maoming-straße von einem ende bis zum anderen abgelaufen und wieder zurück - bis wir festgestellt haben, dass an einem verlassenen alleinstehendem haus nur noch überreste von 'house of blues and jazz' zu lesen sind und diese bar ergo in der zwischenzeit geschlossen hatte ...
naja, soviel zur aktualität von 20euro-reiseführern von 2008 und dem internet ...
am ende sind wir in eine andere bar auf dieser straße gegangen - das 'blue frog' - keine life-musik ... schade ...
wuzhen
am tag des sportfestes hatte mich jemand von einer organsiation auf dem campus in der mensa angesprochen - der jimmy ;) - die einen ausflug für internationale studenten nach wuzhen organisiert - morgen.
da wir am wochenende noch nix vor hatten, konnte ich karo und sabrina dafür gewinnen und wir haben uns spontan angemeldet. als wir allerdings erfahren haben, dass treffen früh 7.15 am stattfindet, ist karo wieder abgesprungen.
abr sabrina und ich haben uns nach 4 stunden schlaf wieder aus den betten gequält und sind zum südtor marchiert. von dort sind gleich mehrere verschiedene ausflüge gestartet.
in dem bus saßen am ende mehr chinesen als ausländer, noch dazu sahen alle anderen ausländer asiatisch aus (russen, thailänder, vietnamesen, ...) - sabrina und ich sind da total aufgefallen. dadurch haben sich irgendwie alle die ganze zeit um uns gekümmert X) (jimmy selbst ist dann übrigens nicht mit gefahren, aber seine schwester, die er extra beauftragt hat, sich um uns zu kümmern).
wuzhen ist eine historische, kleine stadt zwischen shanghai und suzhou und berühmt für holzschnitzerei und blau bedruckte stoffe. entlang eines kanales sind die traditionellen holzhäuser erhalten, die auch noch bewohnt sind. um die stadt zu besichtigen, bezahlt man eintritt und bekommt dann eine führung. zwischen den häusern sind immer wieder kleine museen, z.b. für traditionelle chinesische betten X) , holzschnitzerein, textilien, feiertage etc. außerdem hat wohl ein berühmter chinesischer schriftsteller dort gewohnt (name vergessen :S). ein lsutiges detail ist eine brücke mit 2 wegen und in der mitte dazwischen eine wand. jenachdem, auf welcher seite man lang geht, bringt das glück oder reichtum. sabrina und ich haben uns für die seite entscheiden, die glück bringen soll ;) .
die führung durch die stadt war auf chinesisch und generell haben diesmal wirklich alle chinesisch gesprochen und kaum fremdsprachen. und alle hatten sorge, dass wir nix verstehen (was nicht sehr weit hergeholt war ... ). ständig hat jemand uns gefragt, ob wir dies und das und jenes verstanden haben (natürlich nicht, um chinesisch zu verstehen, brauchen wir durchschnittlich eine wiederholung, das ganze muss gaaanz langsam sein und die leute müssen möglichst deutlich sprechen ...), und dann haben sie es noch mal erklärt. außerdem haben sie ständig mit dem reiseleiter über uns gesprochen. es ist deprimierend, aber das erste, was man auf chinesisch immer versteht ist: die verstehen das nicht ...
gegen mittag hatten wir freizeit. durch einige missverständnisse haben wir wahrscheinlich mal wieder allen umstände bereit, aber am ende saßen wir in einer riesigen runde an einem tisch im restaurant und haben gemeinsam gegessen. danach sind wir mit dieser gruppe weiter gezogen. wir haben danach noch ein altes pfandhaus gesehen, einen marktplatz mit pekingoper und schattentheater und viele kleinere märkte. in wuzhen gab es überall verschiedene süßigkeiten (anscheinend ist die stadt auch berühmt dafür ...). unsere besondere aufmerksamkeit hat eine spezialität bekommen, die wir dann natürlich selbst austesten mussten: an verschiedenen ständen werden bonbons frisch von hand hergestellt. dort kann man auch etwas von dem noch flüssigen bonbon-sirup kaufen. den bekommt man dann zwischen 2 stäbchen und muss diese solange drehen, bis der sirup langsam weiß und fest wird - sehr, seeeehr lange - dann kann man ihn essen (schmeckt nach karamel).
auf der rückfahrt waren wir total erschlagen.
als wir zurück gekommen sind, stand jimmy zusammen mit einem vietnamesischen kommilitonen (giang) bereits da und hat auf und gewartet X) und wir sind dann noch essen gegangen. eigentlich wollten sabrina und ich jeglichen aufwand vermeiden ... aber wenn es um essen geht (und bei ausländischen mädchen) ist das wohl nicht möglich. da wir das zum allgemeinen entsetzen noch nicht getestet hatten, waren wir am ende in der nähe der fudan-uni in einem imbiss für gegrillte spieße, der von jimmy (aus sichuan und deswegen mit shanghaier küche auf kriegsfuss) als gut befunden wurde, essen.
die zwischenprüfungen
die ganze letzte woche stand im zeichen der zwischenprüfungen. wir haben in jedem (chinesisch-) fach eine geschrieben, also insgesamt 4. noch mal genauer zum unterricht: wir haben elementary chinese, eine übergreifendes fach, das wir jeden tag haben. dort lesen wir dialoge und lernen die grammatik. die lehrerin frau zhu ist unsere klassenlehrerin. eigentlich haißt das fach 初级 [chuji], aber da wir das bei tan-laoshi so gelernt haben, nennen wir es 综合 [zonghe]. wir haben es ernsthaft geschafft, noch kurz vor der prüfung unser lehrbuch abzuschließen, so dass wir die prüfung über 10 lektionen schreiben konnten ... ergo haben wir erstmal vokabeln von 10 lektionen einpauken können ...
ein weiteres fach, dass wir auch bei frau zhu haben, heißt exakt 汉字书写 [hanzishuxie] (schriftzeichen schreiben), wir nennen es aber nur 阅读 [yuedu] (lesen). ein total sinnloses fach, bei dem wir auch nur ein paar neue vokabeln lernen und texte lesen. außerdem wird es meistens für zonghe geopfert ...
im endeffekt war die yuedu-prüfung auch nichts anderes als eine vokabelprüfung über die das zonghe-buch (plus einen kleinen text lesen und fragen beantworten) ... (ergebnis: 99 punkte).
(btw: chinesisches notensystem: es gibt 100punkte als das beste ergenbnis und um zu bestehen braucht man mindestens 60)
die prüfung in zonghe ging über vokabeln, grammatik und einen text mit fragen. (ergebnis: 95 punkte).
dann haben wir noch sowas wie konversation oder sprechen oder wie auch immer, heißt eigentlich 会话 [huihua] dank tan-laoshi machen wir aber immer 口语 [kouyu] draus. für diese prüfung haben wir 7 themen (etsprechend den 7 lektionen des buches, die wir bis jetzt durch haben) vorgegeben bekommen, über die wir zu zweit reden mussten. die prüfung habe ich mit sabrina zusammen gemacht. wir haben 7 dialoge zu den themen geschrieben, von monika kontroll-lesen lassen und dann auswendig gelernt. bei der prüfung (wir hatten die nummer 8 gezogen und waren damit die letzten ... aber in china bringt die 8 glück) haben wir dann ein thema gezogen. da wir ja alles auswendig konnten, hat unsere prüfung keine 3min gedauert ... und wir haben 95 punkte bekommen.
den größten horror haben wir vor 听力 [tingli] gehabt, hörverständnis. da bekommt man kassetten mit dialogen oder kleinen geschichten vorgespielt und muss dazu fragen beantworten. und, was ich gar nicht kann: man sieht die umschrift von einem satz, bekommt ihn vorgelesen und muss ihr berichtigen ... da i-tüpfelchen dieses ohnehin schon schweren unterrichts ist, dass unsere lehrerin extrem schnell spricht und noch dazu shanghai-dialekt. für gewöhnlich verstehe ich das tonband besser als ihr erklärung danach. und für die prüfung hat sie uns freude strahlend erzählt, dass sie dann selbst die texte vorliest - das hat bei uns echte panik ausgelöst ... dafür, dass wir uns so wuschig gemacht haben, war die prüfung ein witz ... unsere lehrerin hat zum ersten mal wirklich langsam gesprochen, einen mix aus hochchinesisch und shanghaihua, aber man hat sie verstanden und die aufgaben waren echt einfach ... (der renner: statt korrekt zhuozi shang, auf dem tisch, hat sie im dialekt nur zuozi sang hinbekommen ... sie sagt das, x mal, und alles grinst). (ergebnis: 100!!!! - entspricht definitiv nicht meiner leistung in diesem fach)
allgemein: bescheißen normal, toleriert und geradezu gewollt (in yuedu ist die lehrerin 2 mal rausgegangen ...).
noch ein brüller: die lehrerin teilt gerade die prüfungsbögen aus. hanife: 这是什么? [zhe shi shenme] (was ist das?) - laoshi: 这是考试. [zhe shi kaoshi] (das ist die prüfung). naja, in dem moment haben alle losgebrüllt vor lachen.
vor 16 Jahren
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