Donnerstag, 4. September 2008

Ein erster Eintrag

ich bin jetzt bereits seit 3 tagen in shanghai und in dieser kurzen zeit ist bereits so viel passiert, von dem ich berichten kann ...

ich werde versuchen, alles in die richtige reihenfolge zu bringen - und mich kurz zu fassen ... ich fuerchte, es wird etwas chaotisch und nicht alles klar verstaendlich, da ich gerade in einem internetcafe sitze und sowieso alles chaotisch ist :) aber ich bin gerne bereit, fragen zu beantworten ;)

alsooo ... der tag der anreise ist fuer mich nicht gerade gut verlaufen, da ich mir den magen bereits das erste mal in deutschland verdorben habe ... aber an sich ist alles fast planmaessig verlaufen (wer glaubt ernsthaft daran, dass die deutsche bahn sich bei einer so langen strecke von dresden nach duesseldorf an den original fahrplan halten wuerde ... aber zumindest sind wir angekommen ...). mit dem flieger hat alles geklappt - ich musste nicht mal mehr uebergepaeck zahlen.
ueberspringen wir den abschnitt im flieger, denn da ist ohnehin nichts passiert und ich konnte auch selbst nicht viel machen ...

am flughafen in pudong hat unser chinesisch-lehrer aus deutschland bereits auf uns gewartet und uns alle begruesst. er hat uns dann zu 3 grossen taxis gebracht, mit denen wir zur tongi-university gefahren sind. angekommen, hat er uns geholfen, uns im wohnheim anzumelden. das war alles andere als einfach, da unsere reservierung verloren gegangen war und somit niemand mit unserer ankunft gerechnet hat. nach vielen streitereien auf schnellem chinesisch, von denen wir nicht viel verstanden haben, konnten wir schliesslich unsere zimmer beziehen. wie wohnen jeweils zu zweit im 12.en stock (das ist ganz oben) nebeneinander. sabrina und romana wohnen in einem zimmer und ich und karo. die zimmer sind nicht annaehernd so schlimm, wir wir angenommen hatten. sie sind sehr klein und sind aufgebaut wie hotelzimmer. es gibt 2 betten, einen langen schreibtisch mit 2 stuehlen und einigen faeschern, einen kleiderschrank und ein kleines bad. ausserdem verfuegen die zimmer ueber einen wasserkocher, eine klimaanlage und einen deckenventilator.

nachdem wir unser gepaeck abgestellt hatten, sind wir in ein kleines restaurant neben dem wohnheim essen gegangen. unser chinesischlehrer hat fuer uns essen bestellt, von dem er meinte, dass es auch europaern schmeckt und es war auch wirklich alles sehr lecker (auch wenn ich mich kaum getraut habe, wieder was zu essen ...).
an unserem ersten tag in shanghai waren wir dann noch einkaufen und zusammen mit einem anderen austauschstudenten abendbrot essen.

der 2.e tag begann relativ spaet, da wir alle total muede waren und entsprechend lange geschlafen habe. gegen mitag haben wir uns mit dem taxi auf zu einer filiale unserer bank. sie befindet sich im peacehotel direkt am bund. anschliessend sind wir noch etwas am bund spazierengegangen. die skyline von pudong ist wirklih wunderschoen :) allerdings wird man dort permanent von leuten angequatscht, die etwas verkaufen wollen, womit wir auch schon unsere ersten negativen erfahrungen machen konnten.
nach einem essen in einem restaurant sind wir wieder mit dem taxi zurueck gefahren. um einen eindruck von den preisen zu vermitteln: die fahrt mit dem taxi von der uni ins stadtzentrum kostet ca. 2eu, das essen im restaurant fuer 4 personen zusammen knappe 10eu. in der mensa koennen wir noch nicht esses, da wir noch keine karte dafuer haben und kochen koennen wir im wohnheim auch noch nicht. generell zum essen: da wir keine ahnung davon haben bestellen wir einfach immer irgendwas mit einem bestimmten fleisch und verschiedene sachen mit gemuese dazu und lassen uns ueberraschen, was kommt. bis jetzt hat alles geschmeckt und ich habe auch alles vertragen, um da bedenken aus zu loeschen.

anschliessend auf dem campus haben wir 3 chinesische studentinnen kennen gerlernt, die an der tongji deutsch studieren. sie werden von nun an wohl unsere sprachpartner sein :)

der mitwoch ist sehr chaotisch verlaufen ...
da dies der tag der einschreibung war und wir vormittags auch dominique vom flughafen abholen wollten, sind wir bereits 6.30am aufgestanden. die einschreibung ist auch recht unproblematisch von statten gegangen. anschliessend haben wir nach einigem hin und her, ob wir die oeffenltichen verkehrsmittel nehmen sollten, oder ein taxi, uns fuer das taxi entschieden, da wir angst hatten waehrend der rushhour jemanden zu verlieren ... allerdings - wie das wort rushhour schon vermuten laesst - war stau ... wir sind im endeffekt ca. 30min zu spaet am flughafen angekommen, das auch noch auf der falschen seite (generell kommen flieger aus deutschlad wohl am terminal2 an, allerding airberlin an t1 ...). da wir nun gar nicht wussten, wo wir suchen sollen, haben wir uns getrennt ... karo und romana haben bei t2 gesucht und sabrina und ich bei t1 ... der flughafen in pudong ist unvorstellbar gross ... wir sind gefuehlte 1000m gesprintet, bis wir an der anderen seite angekommen sind ... dort haben wir uns dann wieder getrennt. sabrina hat vor dem flughafen nach domi gesucht, und ich innen. einige verwirrungen spaeter haben wir sie dann zum glueck gefunden und noch ganz schoen viel spaeter waren wir dann auf dem campus zuerueck.
unsere plan war es, domi im wohnheim unterzubringen und und sie dann zur einschreibung zu bringen. ds wurde allerding komplett ueber den haufen gehauen, da fuer domi bereits auf einem anderen campus reserviert war ... das ende vom lied war, dass ich mit domis koffer in einem taxi zusammen mit anderen studenten sass und alle anderen weg waren ... ich habe dann in dem anderen wohnhei so lange gewartet bis domi wieder aufgetaucht ist. als ich dieser verwirrungen alle geklaert hatten sind wir schliesslich mit alle zusammen mit einem maedchen von den fidschi-inseln, das ich bei der aktion kennen gelernt habe, essen gegangen ...
am abend haben wir dann noch mal unsere dre chinesischen freundinnen getroffen. sie haben uns den campus gezeigt und uns alles moegliche erklaert, was wir wo machen muessen, welche gebaude wo sind, etc. ...
der campus ist wirklich riesig ... am anfang haben wir uns permanent verlaufen, allerding konnten wir immer andere leute nach dem weg fragen und uns wurde immer geholfen. die menschen hier sind wirklich sehr freunldich und hilfsbereit.

heute haben wir uns schliesslich um einen internetanschluss fuer unser wohnheimzimmer gekuemmert, nachdem wir ja am tag zuvor erfahren hatten, wo das geht. ich weiss allerdings nicht, wie lange es dauert, bis ich internet haben werde ... erstmal haben wir ein internetcafe gefunden ...
und wie ich soebend erfahren habe, sind 2 weitere unserer komilitonen aus deutschland angekommen.

soweit die ersten tage ...
lg, alin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen